4 Gründe, wieso dich das Ringtraining endlich dazu bringt langfristig Sport zu treiben.

Wie oft hast du dir schon vorgenommen, endlich fit zu werden und hast zu Trainingsplänen gegriffen, die dir deinen Traumkörper in 12 Wochen versprechen? Es klingt leider immer zu schön, um wahr zu sein und sportliche Ziele lassen sich in der Regel nur durch langfristiges Training erreichen. Die bestehenden Routinen zu durchbrechen bzw. neue Routinen zu etablieren ist keine leichte Angelegenheit und damit dein sportliches Ich auch lange Zeit bestehen bleibt, braucht es Disziplin. Aber keine Sorge, im folgenden Artikel werden dich keine bekannten Ratschläge wie “Tu es einfach” oder “Mache jeden Tag ein bisschen” erwarten, denn dafür gibt es schon genug gute Bücher auf dem Markt, wie beispielsweise die 1% Methode von James Clear. Stattdessen wirst du erfahren wieso genau die Ringe gewisse Vorzüge haben, die langfristig dazu führen können, dass du dich immer wieder auf das Training freust und du deinen Zielen wirklich näher kommst.

Ringtraining macht neugierig! 

Der erste Grund  wieso du langfristig Spaß am Ringtraining haben wirst, ist der Lerneffekt. Das Training mit dem eigenen Körpergewicht lässt sich nicht linear steigern, wie beim Training mit Gewichten. An den Ringen kannst du dich nicht steigern, in dem du eine schwerere Hantel greifst. Die Progressionen beim Ringtraining sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Hauptsächlich wirst du über aufeinander aufbauende Bewegungsmuster neue Trainingsreize setzen. Beispielsweise lernst du deinen ersten Klimmzug primär mit Ruder-Übungen, Bizepscurls und intensitätsreduzierten Varianten des Klimmzuges. Innerhalb dieser methodischen Reihen bestimmt hauptsächlich deine Körperhaltung in Kombination mit der Schwerkraft und den wirkenden Hebelkräften die Intensität der Übung. Ein einfaches Beispiel sind erhöhte Liegestütze und Liegestütze in einer waagerechten Position. Die Körperposition der beiden Varianten entscheidet darüber, wie viel Körpergewicht deine Muskeln bewegen müssen. Kleine Schritte in eine aufrechte Position bewirken, dass mehr Körpergewicht auf die Füße verlagert wird und die Übung schnell vereinfacht werden kann.

Diese methodischen Reihen werden mit weitere Variablen wie das Satz-Wiederholungsschema, die Pausenzeiten oder die Trainingsfrequenz kombiniert. Das klingt für den Anfang erstmal kompliziert und abschreckend, aber unser Ziel ist es ja, dir die Anleitung für sinnvolles Training zu bieten, damit du dir weniger Gedanken um diese Faktoren machen musst. Dennoch wirst du dich immer hinterfragen wieso gewisse Übungen schwerer sind als andere und wie du manche Übungen noch schöner, sauberer und effektiver durchführen kannst. Die Neugier hinter verschiedenen Bewegungselementen und den Trainingsprinzipien an sich, sowie die gewonnene Erkenntnisse über das Training und deinen Körper wird dich langfristig motivieren.

Akrobatisch wie im Turnsport

Einhergehend mit dem Erlangen des Trainings-Know-Hows wirst du mit der Zeit die Lust entwickeln bestimmte Elemente zu beherrschen. Sei es dein erster Klimmzug, der Muscle Up oder für Profis Elemente aus dem Turnsport wie die verschiedenen Hangwaagen (Backlever, Frontlever).

Diese Skills sehen nicht nur cool aus, sondern sorgen auch für einen extrem starken Oberkörper. Das erste erlernte Element wird in dir Glücksgefühle auslösen und du wirst erstaunt sein, wozu dein Körper in der Lage ist. Die vielen Übungen werden sich wie gesammelte Trophäen in deiner Trainingslaufbahn anfühlen, die du dir alle verdienen willst. Das Erreichen dieser Meilensteine wird dich unmittelbar dazu motivieren auf das nächst schwerer Element hin zu arbeiten. Die kleinen Etappenziele werden dich dabei unterstützen deine Trainingsroutine langfristig aufrecht zu erhalten.

Spielerisch ans Ziel kommen

Beim Training an den Turnringen wirst du schnell bemerken, dass viele Bewegungen neu für dich sind. Du wirst selten nur lineare Bewegungsmuster ausführen, die auf Dauer langweilig werden könnten. Statt dessen werden dich Drehungen, Sprünge, Schwünge, Stütz-Varianten und Kopf-Über-Situationen erwarten, die das Training enorm abwechslungsreich machen. Diese Bewegungsvielfalt lieben Kinder und sie leben es auf Spielplätzen und Kletterparks ohne Ermüdung aus. Die so genannten Primärbedürfnisse sind auch enorm wichtig für die physische Entwicklung eines jungen Menschen. Vermutlich schlummert auch in uns Erwachsenen der Drang nach diesen körperlichen Erfahrungen und lässt uns einfacher mit dem Training starten. Seien wir mal ehrlich, ein bisschen Kind steckt noch in jedem von uns 😉

Kurz, knackig und enorm effektiv

Der letzte Aspekt, der dich langfristig Erfolge einfahren lässt ist die Zeiteffizienz sowie die Flexibilität der Trainingsmethode. Einerseits sind die Rahmenbedingungen, um das Training im Alltag zu etablieren, sehr günstig. Du entscheidest, wann und wo du deine Trainingseinheiten durchziehen willst. Ob abends im Keller, morgens in der Garage oder Mittags im Park, du hast die Wahl. Die Ringe passen problemlos in die Reisetasche und du musst nicht darauf hoffen, ein passendes Studio im Urlaubsort zu finden. Andererseits kannst du an den Ringen in kürzester Zeit Trainingsreize setzen. Denn in den meisten Übungen wirst du viele Muskeln gleichzeitig trainieren. Da du mit deinem Körpergewicht den Widerstand für deine Muskulatur bildest ist deine Rumpfmuskulatur in vielen Übungen involviert und muss nicht zusätzlich trainiert werden. Weiterhin fordert dich die Instabilität der Ringe dazu auf, mehr Muskeln für die Stabilisierung in den Übungen zu aktivieren. Es reichen also wenige gute Übungen, um deinen Körper ganzheitlich und zeitsparend zu fordern.

Jetzt kennst du die Vorzüge des Ringtrainings, die dir helfen können, endlich langfristig und ausdauernd Sport zu treiben. Das einzige was jetzt noch fehlt, ist der erste Schritt. Schnapp dir deine Ringe, starte die Die-Ringe-App und beginne mit deiner ersten Trainingseinheit!
Viel Erfolg 🙌 

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